Juni 12, 2012

Das Heidenröslein

von Johann Wolfgang von Goethe



Sah ein Knab ein Röslein stehn,
Röslein auf der Heiden,
War so jung und morgenschön,
Lief er schnell, es nah zu sehn,
Sah's mit vielen Freuden.
Röslein, Röslein, Röslein rot,
Röslein auf der Heiden.

Und der wilde Knabe brach's
Röslein auf der Heiden;
Röslein wehrte sich und stach,
Half ihr doch kein Weh und Ach,
Mußt' es eben leiden.
Röslein, Röslein, Röslein rot,
Röslein auf der Heiden.



Goethe schrieb sich im Mai 1772 als Praktikant beim Reichskammergericht Wetzlar ein. Sein dortiger Kollege Johann Christian Kestner beschrieb ihn so: "Er besitzt was man Genie nennt und eine ganz außerordentliche Einbildungskraft. Er ist in seinen Affekten heftig. Er hat eine edle Denkungsart. Er ist ein Mensch von Charakter. Er ist bizarre und hat in seinem Betragen, seinem Äußerlichen verschiedenes, das ihn unangenehm machen könnte. Aber bei Kindern, bei Frauenzimmern und vielen andern ist er doch wohl angeschrieben. Er tut, was ihm gefällt, ohne sich darum zu kümmern, ob es anderen gefällt, ob es Mode ist, ob es die Lebensart erlaubt. Aller Zwang ist ihm verhasst."

Entnommen: http://de.wikipedia.org/wiki/Goethe

 

Mai 18, 2012

In eigener Sache!

Ein Raum ohne Bücher ist wie ein Körper ohne Seele !
(Cicero)

Marcus Tullius Cicero *03. Januar 106 v. Chr. in Arpinum; +07. Dezember 43 v. Chr. bei Formiae.
Ich bin schon seit einigen Jahren bei einem deutschen Bloganbieter registriert. Dies war mir nicht genug, denn ich möchte meinen Horizont gerne etwas erweitern. So habe ich mich nach einigem Herumstöbern für diesen Anbieter entschieden. Allerdings muss ich mich an diesen Editor noch etwas gewöhnen; vieles ist doch anders. Daher bitte ich um etwas Nachsicht, wenn sich einige Fehlerteufelchen einschleichen.

Nun etwas über mich!

Ich gehöre der Generation 50plus an und bin seit 2 Jahren im Ruhestand. Ich war Patentassistentin bei einem großen weltweitbekannten optischen Werk in Wetzlar. Nach 43 Jahren Tätigkeit - immer in derselben Firma - genieße ich jetzt meine Freizeit. Ich habe den Schritt - meinen Beruf 3 Jahre vor dem gesetzlich geregelten Renteneinstieg aufzugeben - nicht bereut.

Meine große Liebe gehört der Literatur. Ich bin eine richtige Leseratte. Schon als kleines Mädchen haben mich Bücher fasziniert. Ich konnte mit ihnen die ganze Welt bereisen, ohne mein Zimmer zu verlassen. Sie gaben mir Trost und wurden zu waren Freunden. Aber wer viel liest der fängt auch irgendwann einmal an zu schreiben. So erging es auch mir. Als Kind habe ich für die Kinderseite unserer Tageszeitung kleine Geschichten geschrieben und bekam dafür sogar ein kleines Honorar. Irgendwann fing ich an Gedichte zu schreiben, dann Kurzgeschichten und jetzt schreibe ich einen Online-Roman: http://schreibwelten.blog.de/2011/05/02/10-11088825/

Demnächst mehr.